Geschmorter Hirschbraten mit Waldaromen

Geschmorter Hirschbraten mit Waldaromen

Hauptgericht

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Zubereitungszeit

1 Std 50 Min

Portionen

4

Schwierigkeit

Mittel

Arbeitszeit

30 Min

Dieses Thermomix® Rezept für Geschmorter Hirschbraten mit Waldaromen ist in 1 Std 50 Min fertig und ergibt 4 Portionen. Schritt-für-Schritt-Anleitung mit präzisen Thermomix® Einstellungen auf MixBuch.

Beschreibung

Dieser geschmorte Hirschbraten ist ein Fest für die Sinne! Das zarte Hirschfleisch, verfeinert mit Majoran, Rosmarin und Wacholder, harmoniert wunderbar mit der kräftigen Rotwein-Wildfond-Sauce. Ich mache diesen Braten besonders gerne im Herbst und Winter, wenn die Aromen von Wald und Wild besonders gut passen. Dazu serviere ich klassisch Rotkohl und Klöße. Ein Tipp: Der Braten lässt sich gut vorbereiten und schmeckt aufgewärmt fast noch besser! Die Zubereitung im Thermomix® macht das Rezept besonders einfach.

Zutaten (16 Zutaten)

  • 1000 g Hirschfleisch aus der Keule
  • nach Geschmack Salz
  • nach Geschmack Pfeffer
  • 1 TL Majoran gerebelt
  • 1 TL Rosmarin fein gehackte Nadeln
  • 1 TL Wacholderbeere(n)
  • 2 EL Butterschmalz
  • 2 Stück Zwiebel(n)
  • 1 Stück Möhre(n)
  • 1 Stück Knollensellerie
  • 2 EL Tomatenmark
  • 250 ml Rotwein
  • 250 ml Wildfond
  • 2 Zweig Rosmarin
  • 2 EL Gelee Apfelgelee
  • Speisestärke

Zubereitung (9 Schritte)

1

Fleisch vorbereiten und würzen

Das Hirschfleisch aus der Keule mit Salz, Pfeffer, gerebeltem Majoran und fein gehacktem Rosmarin würzen. Die Wacholderbeeren in einem Mörser zerstoßen und das Fleisch damit einreiben. Das Fleisch anschließend beiseite stellen.

2

Gemüse vorbereiten

Die Zwiebeln, Möhre und den Knollensellerie schälen und in feine Würfel schneiden. Das Gemüse wird später im Thermomix® zerkleinert.

3

Fleisch anbraten

Das Butterschmalz in einer großen Pfanne erhitzen und das gewürzte Hirschfleisch darin von allen Seiten kräftig anbraten. Das Fleisch aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.

4

Gemüse zerkleinern

Thermomix® Einstellung
5 Sek./Stufe 5

Die gewürfelten Zwiebeln, Möhre und den Knollensellerie in den Mixtopf geben und 5 Sek./Stufe 5 zerkleinern. Bei Bedarf mit dem Spatel vom Rand nach unten schieben.

5
5

Gemüse andünsten

Thermomix® Einstellung
3 Min./120°C/Stufe 1 120

Das angebratene Fleisch aus der Pfanne nehmen und das zerkleinerte Gemüse in den Mixtopf geben. 3 Min./120°C/Stufe 1 andünsten.

180
6

Tomatenmark anrösten

Thermomix® Einstellung
1 Min./120°C/Stufe 1 120

Das Tomatenmark zu dem angedünsteten Gemüse in den Mixtopf geben und 1 Min./120°C/Stufe 1 mit anrösten.

60
7

Soße zubereiten

Den Rotwein und den Wildfond in den Mixtopf zum Gemüse geben. Die Rosmarinzweige und das Apfelgelee hinzufügen. Das angebratene Fleisch in einen Bräter geben und die Soße aus dem Mixtopf darüber gießen.

8

Schmoren im Ofen

Den Bräter mit einem Deckel verschließen und das Fleisch im vorgeheizten Backofen bei 180°C für 80 Minuten schmoren.

9

Soße passieren und binden

Thermomix® Einstellung
20 Sek./Stufe 3

Nach dem Schmoren die Soße durch ein Sieb in den Mixtopf passieren. Die Soße mit Speisestärke binden, indem man 20 Sek./Stufe 3 verrührt. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

20

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Rezeptbild

Über das Rezept

Dieser Hirschbraten ist für mich mehr als nur ein Rezept; er ist eine Erinnerung an Herbstspaziergänge durch den Wald, an die kühle, klare Luft und den Duft von feuchter Erde und Pilzen. Mein Großvater war Jäger, und ich erinnere mich noch gut daran, wie er nach der Jagd stolz das Wildbret nach Hause brachte. Meine Großmutter verstand es meisterhaft, daraus köstliche Gerichte zu zaubern, und dieser Hirschbraten ist meine Hommage an ihre Kochkunst. Das Geheimnis eines guten Hirschbratens liegt in der Qualität des Fleisches. Ich bevorzuge Hirschkeule, da sie mager und dennoch saftig ist. Die Gewürze spielen eine entscheidende Rolle: Majoran und Rosmarin verleihen dem Fleisch eine warme, erdige Note, während die zerstoßenen Wacholderbeeren eine leicht harzige, waldige Aromatik beisteuern. Das Butterschmalz sorgt für ein schönes Anbraten und eine tolle Röstaromatik. Die Basis der Soße bilden Zwiebeln, Möhren und Knollensellerie. Sie werden im Thermomix® fein zerkleinert, was Zeit spart und für eine gleichmäßige Textur sorgt. Das Anrösten des Tomatenmarks ist wichtig, um die Säure zu reduzieren und eine tiefere Farbe und einen intensiveren Geschmack zu erzielen. Der Rotwein, am besten ein kräftiger Burgunder oder Spätburgunder, löst die Röstaromen vom Pfannenboden und verleiht der Soße Tiefe. Der Wildfond verstärkt den Wildgeschmack, und die Rosmarinzweige und das Apfelgelee sorgen für eine feine Süße und eine zusätzliche aromatische Komplexität. Beim Schmoren im Ofen wird das Fleisch butterzart und die Aromen verbinden sich harmonisch. Nach dem Schmoren wird die Soße passiert, um eine feine, samtige Konsistenz zu erhalten. Die Bindung mit Speisestärke sorgt für die gewünschte Sämigkeit. Achten Sie darauf, die Soße gut abzuschmecken, da der Salzgehalt je nach verwendetem Wildfond variieren kann. Wer es vegetarisch mag, kann den Hirschbraten durch ein Gericht mit Pilzen ersetzen. Große Kräuterseitlinge oder eine Mischung aus Waldpilzen, angebraten und mit den gleichen Gewürzen und der Soße zubereitet, sind eine köstliche Alternative. Für eine vegane Variante kann man statt Wildfond Gemüsebrühe verwenden und das Apfelgelee durch Ahornsirup ersetzen. Klassische Beilagen zum Hirschbraten sind Rotkohl und Klöße. Aber auch Rosenkohl, Preiselbeeren oder Kartoffelgratin passen hervorragend. Ein kräftiger Rotwein rundet das Gericht perfekt ab. Der Hirschbraten lässt sich gut vorbereiten. Er kann bereits am Vortag geschmort und die Soße zubereitet werden. Aufgewärmt schmeckt er fast noch besser, da die Aromen dann noch intensiver sind. Reste können problemlos im Kühlschrank aufbewahrt und innerhalb von 2-3 Tagen verzehrt werden.

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